Corvara
Delphin
Husky
Kamei
  • Produkte
    • Autofahrer

    • Reise & Transport

    • Aussendesign

    • Innendesign

    • Industriekunden

  • Service
    • Händlersuche

    • Importeursuche

    • Partner Login

    • Downloads

    • Schlüssel verloren

    • FAQs

  • Unternehmen
    • Kamei Story

    • Kamei Versprechen

    • Kamei Erlebnis

    • Kamei Clips

    • Kamei Style

    • Management

    • Karriere

    • Wolfsburg

  • News
    • Newsletter

    • Pressemitteilung

  • Kontakt
    • Kontaktformular

    • Anfahrt

    • Werksverkauf

.
.
1981
1981 Aerodynamik ist stets Trumpf
Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts hatte KAMEI sein Front- und Heckspoiler-Programm auf viele Marken ausgedehnt. Alle KAMEI-Spoiler wurden eingehenden Windkanal-Versuchen bei VW – und teilweise auch bei Daimler-Benz – unterzogen. Sportlichkeit und Energie-bewußtsein prägten die Entwicklung. Hatte man bislang den Motorsport nur als Werbeträger benutzt, so wurden 1981 auch Renn-Tourenwagen optimiert. Bei den von KAMEI unterstützten Audi-Coupés konnte der Luftwiderstands-Beiwert um sieben Prozent gesenkt und der Auftrieb an der Vorderachse um 38 Prozent verringert werden. Die gewonnenen Erfahrungen flossen auch in das Straßen-Spoiler-Tuning ein. Dieses Beispiel dokumentiert, wie in jenen Jahren die Serie noch von intensivem Motorsport-Engagement befruchtet wurde.
1982
1982 X1-Programm findet weltweites Interesse
Früh hatte sich KAMEI auf der IAA in Frankfurt etabliert, den Schritt auf den noblen Genfer Salon wagte man 1982. Das neue X1-Programm, basierend auf Scirocco, Golf und Polo, in Perleffekt-Weiss auf einem weissen Teppich präsentiert, stieß auf große internationale Resonanz. Auch in den Jahren danach fanden die X1-Bausätze für das Audi-Coupé, den 3er-BMW, den Ford Escort und den Opel Kadett großen Anklang. Die Serienfahrzeuge ließen damals noch genügend Nischen für so intensives optisches und aerodynamisches Tuning. Die erste und zweite Golf-Generation waren besonders dankbar für das X1-Programm, das natürlich auch Motoren- und Fahrwerksspezialisten animierte. Für den Senior Karl Meier, der im ersten X1-Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, war es eine Freude, denn Spaß am Auto war sein Lebensinhalt.
1986
1986 KAMEI-Multicar – Denkanstöße für die Autoindustrie
Ende der achtziger Jahre stellte KAMEI auf Basis des Opel Kadett E Caravan ein vielfach verwandelbares Auto vor: Hardtop-Combi, Pick-up, Lieferwagen und Cabrio in einem Wagen. Heutige SUV sind dagegen einfallslos. Mit diesem Konzept sollte eine ganz neue Käuferschicht angesprochen werden. Rationales, Praktisches und Erschwingliches für Alltag, Beruf, Freizeit und Sport: Diese Komponenten, die KAMEI im Auftrag des Rüsselsheimer Werkes herstellen wollte, gingen nie in Serie. Es fehlte das „OK“ vom Marketing. Das Multicar-Konzept offerierte KAMEI bis 1992 in mehreren Varianten verschiedenen Autoherstellern. Stets ging großes Interesse voran, doch letztlich scheiterte es an zu hohen Entwicklungs- und Produktionskosten oder den unüberwindbaren vorbehalten der jeweiligen Marketingstrategen. 1989 hatte KAMEI das deutsch-japanische Gemeinschafts-Projekt VW Taro noch vor Markteinführung in einer Version präsentiert, die auf dem VW-Stand der Hannover-Messe, auf der IAA und dem Caravan-Salon gezeigt wurde. Zuspruch bei Handel und Publikum: Gewaltig! Der geringe Absatz des Basis-Fahrzeuges ließ es jedoch ratsam erscheinen, von größeren Werkzeug-Investitionen Abstand zu nehmen. Tatsache ist, dass Details des Multicar-Konzeptes bis über die Jahrtausendgrenze hinaus da und dort in die Serie einflossen – besonders bei den SUV und SAV der jüngsten Modell-Generationen.
1988
1988 Neue Projekte und ein schmerzhafter Verlust
1988 Neue Projekte und ein schmerzhafter Verlust Vorbereitungen für den Genfer Salon 1988, auf dem neben dem Multicar auch ein Passat X1 präsentiert werden sollte: Mitten in diese hektische Phase, in die auch noch die Schnürung des Paketes KAMEI France fiel, entschlief am 28. Januar Karl Meier, der 80jährige Firmengründer. Sein erfolgreiches Schaffen fortzusetzen, war für KAMEI Verpflichtung und Herausforderung zugleich. Im Sport-Marketing-Mix konnte Kurt König mit dem KAMEI-Crew-BMW als bester Privat-Fahrer der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft überzeugen, schließlich rangierten vier der Meister der fünf vorangegangenen Jahre hinter ihm. Das Konzept eines VW-Bus-Executive stieß bei VW auf Neugier. 1990 präsentierte KAMEI auf der Trans 2000, Hannover, die exklusive Sonderausstattung für den damals neuen Caravelle, den KAMEI Club-Van. KAMEI wurde offizieller Ausstatter und bekam den „besten Testfahrer“: den VW-Vorstandsvorsitzenden Dr. Carl Hahn. Eine Sonderserie des Audi 80 strahlte KAMEI- Design-Komponenten aus. Kofferraum unlimited Urlaubsgepäck, Sport- und Hobbygeräte in "hässliche Kisten" auf dem Autodach unterzubringen, war für KAMEI nicht akzeptabel. Auf der Automechanika Frankfurt 1988 stellte KAMEI erstmalig eine formschöne, aerodynamische Dachbox - die KAMEI TRAVELLER BOX - vor. Neben der gefälligen, autogerechten und Windkanal-geprüften Formgebung erhöhte sich der Benzinverbrauch nur geringfügig. Heute bietet KAMEI ein großes Sortiment an nutzerfreundlichen Dachboxen in unterschiedlichen Oberflächendesigns an. Dank positiver Testergebnisse in Presse und TV finden KAMEI Dachboxen in vielen Ländern die Anerkennung der Autofahrer.
1989
1989 Jahre des Umbruchs
1989 Jahre des Umbruchs 1989 deutet sich ein Wandel im Verbraucher-Verhalten beim optischen Tuning an. Aerodynamisch hatten die Serienfahrzeuge keine Schwachstellen mehr. Spoiler und X1-Bausätze zum Nachrüsten wichen einem neuen Zeitgeist mit verlagerten Wünschen. In den Drang zur Individualisierung mischten sich auch umweltorientiertes Denken und praktische Aspekte, die dem KAMEI-Dachkoffer-Programm so viele Impulse gaben, dass es trotz des Zusammenschlusses von Jetbag und Thule 1991 auch heute noch floriert. Fröhliche Urständ feierten die Avus-Lenkradhüllen in den USA. Mitte 1990 kamen sie unter dem Motto „Go Hollywood“ in sechs Popfarben auf den US-Markt und sorgten für eine Reaktivierung dieses traditionellen Umsatzträgers. Turbulent ging es auch in Willy Bogners Film „Fire, Ice & Dynamite“ zu, in dem Walter Röhrl den Chef des KAMEI Rallye Teams spielte. Dem Action-Streifen folgte eine Kleinserie von 150 VW Golf „Fire&Ice“ mit dem Ausstattungs-Paket „Dynamite by KAMEI“. 1992 erfolgte die Konzentration der Produktion auf den Standort Wolfsburg, zusätzliche Handelsprodukte wurden ins Programm aufgenommen, und mit der Space-Box erschien kurz vor Weihnachten ein Produkt, das „Auto-Bild“ als vorbildlich beurteilte.
.