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„Endlich wird im Rennsport umgedacht!“


9. Januar 2009


Das Tiroler Luxus-Hotel „Stanglwirt“ bietet seinen Gästen seit dem Jahreswechsel mit dem Kamei Snow-Shuttle einen besonderen Fahr-Service ins Skivergnügen. Hans-Joachim Stuck unterstützt die Aktion des Wolfsburger Autozubehör-Spezialisten Kamei. Die Rennfahrer-Legende saß am 9. Januar für einige Stunden selbst am Steuer und chauffierte unter Anderem die Schauspieler Erol Sander und Mark Keller an die Piste. Im Rahmen des Kamei Snow-Shuttle Presse-Gesprächs erörterte Volkswagen Motorsport-Botschafter Hans Joachim Stuck die aktuellen Probleme und seine Sichtweise des internationalen Rennsportgeschehens.

Frage: Erinnern wir uns zurück an Deine Vorhersagen, die Du genau hier vor einem Jahr gemacht hast. Deine Kernbotschaft, dass der Rennsport um Welten billiger werden muss, findet nun offenbar doch Gehör…
Stuck: „Jetzt, wo die Hütte brennt, wird endlich umgedacht und das ist gut so. Die FIA hat ein Bündel von Maßnahmen verabschiedet, wie etwa die Reduktion der Testkilometer oder die Einführung längerer Laufzeiten bei den Motoren, die allesamt das gleiche Ziel haben: Den Motorsport zwar unterhaltsam, aber bedeutend günstiger zu machen. Für meine Begriffe könnte eine Formel 1 mit der Hälfte der derzeit verschlungenen Budgets noch genauso gut sein. In Sachen Marketing sollten wir uns schon lange eine Scheibe von den Amerikanern abschneiden, die mit ihrer Publikumsnähe wirklich faszinierenden Motorsport bieten.“

Frage: Sind die Fahrer von heute nicht auch ein wenig zu brav geworden...
Stuck: „Die Fahrer von heute sind in Wirklichkeit nicht zu beneiden, weil sie auf Schritt und Tritt kontrolliert werden und sich nicht einmal den kleinsten Ausrutscher leisten dürfen. Für die Streiche, die ein Berger, Senna oder auch meine Wenigkeit damals geliefert haben, würden sie dir heute wahrscheinlich den Kopf abreißen. Nein, nein die Jungs sind schon in Ordnung, man darf sie nur einfach nicht so hermetisch abschirmen.“

Frage: Wie könnte die Königsklasse am Ende der „Schlankheitskur“ aussehen?
Stuck: „Der Ausstieg von Honda hat gezeigt, dass harte Zeiten anbrechen, wobei man diese Lücke sofort schließen könnte. Man müsste nur den großen Teams den Einsatz so genannter „Juniorteams“ erlauben, dann hätte man sogar mehr Autos am Start, was sicher kein Fehler wäre. Die Zukunft der Formel 1 hängt am Ende wohl von den handelnden Personen ab. Sie funktioniert in meinen Augen nur als Diktatur und unterm Strich hat sie ihrem Diktator, Bernie Ecclestone, auch extrem viel zu verdanken. Was man ihm allerdings ankreiden könnte ist, dass er seine Nachfolge noch nicht geregelt hat, daher wird es in einigen Jahren, wenn es dann soweit ist, auch ein ordentliches Stechen geben.“

Frage: In Zeiten wie diesen wird von bestimmten Kreisen sicherlich auch der Motorsport als solches in Frage gestellt…
Stuck: „Mag sein, aber diese Diskussion bringt natürlich überhaupt nichts. Der Konsument will unterhalten werden und gerade die Formel 1 zählt nach wie vor zu den weltweit beliebtesten Fernsehsportarten. Außerdem darf man hier auch die Synergieeffekte mit der Serie nicht unterschätzen, denn es gibt nach wie vor keinen besseren und schnelleren Prüfstand als die Königsklasse.“

Frage: Was ist eigentlich aus Deiner Idee von einer neuen weltweiten Tourenwagenserie geworden?
Stuck: „Die ist inzwischen aktueller denn je. Man braucht etwas, das genau zwischen der WTCC und der DTM liegt, die ebenfalls schwierigen Zeiten entgegen geht. Als allgemeines Motorenkonzept sehe ich hier ein 2-Liter Turbo Aggregat, das gut 25 Autohersteller in der Serie einsetzen, und zwar als ‚Fronttriebler’. Damit hätte man dann wirklich eine starke, ausgeglichene Tourenwagenserie, während sich die beiden Marken, die auf Heckantrieb setzen, nämlich BMW und Mercedes, im GT Sport engagieren sollten.“

Frage: Welche Richtung wir nun eigentlich Porsche Motorsport innerhalb des Volkswagenkonzerns ansteuern?
Stuck: „Eines ist klar: Man wird sämtliche Synergien im Motorsport mit Porsche ausloten und dann in weiterer Folge auch nutzen.“

Frage: Ist der Ausstieg von Audi aus der ALMS bzw. LMS ein erstes Indiz
dafür, dass man Porsche in Le Mans langfristig Platz machen wird…
Stuck: „Nein, das wurde bislang überhaupt nicht diskutiert. Audi hat sein Engagement ganz einfach von vier auf zwei Projekte reduziert: Auf die 24 Stunden von Le Mans und auf die DTM.“

Letzte Frage: Du bist seit den 70ern auch ein Freund des Hauses KAMEI und hast Dich hier beim Stanglwirt sogar als prominenter Chauffeur des KAMEI SnowShuttle zur Verfügung gestellt. …
Stuck: „Ich finde die Idee mit dem KAMEI SnowShuttle wirklich eine tolle Sache und beim Thema Skitransport gehört eine gute Dachbox sowieso mit dazu. Man kann das gesamte Equipment sauber und sicher verstauen, und die Dinger sehen inzwischen auch sehr sportlich und aerodynamisch durchgestylt aus. Der VW Tiguan R-Line, mit dem ich hier den Erol Sander nach Ellmau gebracht habe, mit der schnittigen Dachbox drauf, ist jedenfalls ein richtiger Blickfang.“

Vielen Dank für das Gespräch.
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Über den KAMEI Snow-Shuttle
Das Luxus-Hotel Stanglwirt in Going bei Kitzbühel bietet seinen Gästen zum Jahreswechsel mit dem Kamei Snow-Shuttle einen besonderen Fahr-Service ins Skivergnügen. Hans-Joachim Stuck unterstützt die Aktion. Die Rennfahrer-Legende saß am 9. Januar für einige Stunden sogar selbst am Steuer und chauffierte unter Anderem Schauspieler Erol Sander an die Piste. Die Snow-Shuttles sind zwei sportliche und elegante VW Tiguan R-Line und ein VW Passat R36 aus dem V.I.P.-Fuhrpark von Volkswagen. In den „Kamei Corvara“ Dachboxen oder den Volkswagen Original-Zubehör Dachboxen „Made by Kamei“ verschwindet das Skigepäck ohne Probleme.

Prominente Gäste
Das VIP-Angebot begeisterte auch andere prominente Gäste des Hauses, unter anderem den deutschen Ex-Fußballprofi Mathias Sammer, Motorsport-Manager Willy Weber, „Partykönig“ Jürgen Drews oder auch Ex-Formel-1-Star Heinz-Harald Frentzen.


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KAMEI Snowshuttle Stuck